888-Tochtergesellschaft einigt sich auf £2.9m Strafzahlung mit Gibraltar

In einer jüngsten Entwicklung hat die Online-Tochtergesellschaft von 888, Virtual Global Digital Services, eine Strafe in Höhe von £2.9 Millionen (ca. $3.7 Millionen) mit Gibraltars Glücksspielkommissar erzielt. Der Grund für die Strafe sind Mängel in den Verfahren zur Kundenidentifizierung (Know Your Customer, KYC) und zur verstärkten Sorgfaltspflicht (Enhanced Due Diligence, EDD).
Hintergrund und Ergebnisse der internen Prüfung
Die Strafe folgt auf eine interne Prüfung, die zu Beginn dieses Jahres durchgeführt wurde und mehrere Probleme in diesen Bereichen aufdeckte.
Die Prüfung ergab, dass das Unternehmen ineffektive KYC-Kontrollen hatte, historisch bedingte übermäßige Abhängigkeit von hohen Schwellenwerten für EDD-Eingriffe, inkonsistente und schwache EDD-Überprüfungen sowie einen uneinheitlichen Ansatz für Kontoeinschränkungen und -schließungen.
Es wurde auch festgestellt, dass einige Kunden nicht aufgefordert wurden, die notwendigen Dokumente für die Herkunft der Gelder und die Herkunft des Vermögens bereitzustellen.
Reaktion und Maßnahmen von 888
Nachdem 888 im Januar bestimmte “VIP”-Aktivitäten in bestimmten Märkten ausgesetzt hatte, begann das Unternehmen mit einer internen Überprüfung.
Infolgedessen wurden neue Richtlinien und Verfahren eingeführt, und relevante Konten wurden bis April 2023 einem aktualisierten Risikobewertungsprozess unterzogen.
Faktoren für die Einigung
Der Glücksspielkommissar berücksichtigte mehrere Faktoren bei der Zustimmung zur Abfindung, darunter 888's schnelle Selbstanzeige des Problems, die Aussetzung von Konten, die zu Umsatzverlusten führte, und die rasche Durchführung interner Compliance-Überprüfungen und Kontrollverbesserungen.
Der Kommissar stellte klar, dass keine Fälle im Zusammenhang mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung identifiziert wurden.
Ein Teil der Strafe wird dem Zentrum für Exzellenz für verantwortungsbewusstes Glücksspiel an der Universität von Gibraltar zugewiesen, um dessen Arbeit zur Prävention und Behandlung von problematischem Glücksspiel zu unterstützen.
Trotz der Strafe bleibt 888 für die Lizenzerteilungsbehörde in Gibraltar als geeignet und angemessen eingestuft. Es wurden verbesserte Richtlinien und Verfahren eingeführt, um die identifizierten Mängel anzugehen.
Schlussfolgerung
In einer Stellungnahme hieß es: “Der Glücksspielkommissar und die Lizenzbehörde betrachten diese Angelegenheit als abgeschlossen und werden keine weiteren Kommentare zu diesem Thema abgeben.”
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist der Grund für die Strafe von £2.9 Millionen zwischen 888 und Gibraltars Glücksspielkommissar?
Die Strafe wurde aufgrund von Mängeln in den Verfahren zur Kundenidentifizierung (KYC) und zur verstärkten Sorgfaltspflicht (EDD) vereinbart. Diese Mängel wurden nach einer internen Überprüfung entdeckt.
Welche Probleme wurden in der internen Prüfung von 888 aufgedeckt?
Die interne Prüfung ergab mehrere Probleme, darunter ineffektive KYC-Kontrollen, übermäßige Abhängigkeit von hohen Schwellenwerten für EDD-Eingriffe, inkonsistente und schwache EDD-Überprüfungen sowie einen uneinheitlichen Ansatz für Kontoeinschränkungen und -schließungen.
Welche Maßnahmen hat 888 ergriffen, um die Mängel zu beheben?
Nachdem bestimmte “VIP”-Aktivitäten in einigen Märkten ausgesetzt wurden, führte 888 eine interne Überprüfung durch. Anschließend wurden neue Richtlinien und Verfahren eingeführt, und relevante Konten unterzogen einen aktualisierten Risikobewertungsprozess.
Welche Faktoren spielten bei der Einigung zwischen 888 und dem Glücksspielkommissar eine Rolle?
Die Zustimmung zur Strafe wurde beeinflusst durch 888's schnelle Selbstanzeige des Problems, die Aussetzung von Konten mit Umsatzverlusten und die zügige Durchführung interner Compliance-Überprüfungen und Kontrollverbesserungen.
Hat die Einigung Auswirkungen auf 888's Lizenzstatus in Gibraltar?
Nein, trotz der Strafe bleibt 888 als geeignet und angemessen eingestuft, Lizenzen in Gibraltar zu halten. Es wurden jedoch verbesserte Richtlinien und Verfahren eingeführt, um die identifizierten Mängel zu beheben.













































