Maltas Einspruch verlängert EU-Prüfung von Österreichs iGaming Lizenzreform

Malta’s objection extends EU review of Austria’s iGaming licence reform

Österreichs Pläne zur Einführung eines wettbewerbsorientierten Online-Glücksspielmarktes sind auf EU-Ebene nach einer formellen Intervention Maltas auf Verfahrensverzögerungen gestoßen. Durch diese Entwicklung verlängert sich die Notifizierungsfrist für den vorgeschlagenen Glücksspielgesetzentwurf bis zum 7. Dezember 2026, wodurch die österreichischen Behörden zusätzliche Zeit erhalten, um die im Rahmen des Prüfungsverfahrens vorgebrachten Bedenken zu berücksichtigen.

Die vorgeschlagenen Änderungen stellen eine bedeutende Entwicklung für die Glücksspielbranche des Landes dar. Österreich beabsichtigt, sein bestehendes Online-Glücksspielmonopol durch ein offenes Lizenzierungssystem zu ersetzen, in dessen Rahmen mehrere qualifizierte Betreiber die Genehmigung erhalten könnten, Kunden im Land zu bedienen.

Obwohl die Verlängerung den Gesetzgebungszeitplan verändert, bedeutet dies nicht automatisch, dass die Reform aufgegeben oder die geplante Marktöffnung abgesagt wird. Dennoch erhöht die verschobene Frist den Druck auf einen ohnehin schon anspruchsvollen Zeitplan, zumal die bestehenden Konzessionsvereinbarungen bald auslaufen.

Maltas Intervention verlängert die EU-Notifizierungsfrist

Österreich hat seine Änderungsvorschläge am 4. August 2026 unter der Notifizierungsnummer 2026/0415/AT bei der Europäischen Kommission eingereicht. Der Entwurf umfasst Änderungen des Glücksspielgesetzes und des Telekommunikationsgesetzes 2021, einschließlich Bestimmungen zu Online-Glücksspielkonzessionen und Maßnahmen zur Beschränkung des Zugangs zu nicht zugelassenen Diensten.

Die ursprüngliche EU-Stillhaltefrist sollte am 5. November 2026 enden. Malta legte jedoch im Rahmen des Notifizierungsverfahrens eine ausführliche Stellungnahme vor, was zu einer Verlängerung der Frist bis zum 7. Dezember 2026 führte.

Das Notifizierungsverfahren ist Teil des EU-Rahmens zur Prüfung nationaler technischer Vorschriften und bestimmter Regeln, die Dienste der Informationsgesellschaft betreffen. Es ermöglicht den Mitgliedstaaten, vorgeschlagene Maßnahmen zu prüfen und Bedenken zu äußern, bevor die entsprechenden Rechtsvorschriften verabschiedet werden.

Eine ausführliche Stellungnahme ist eher ein formeller Verfahrensschritt als eine endgültige Entscheidung, die ein Land automatisch daran hindert, seine vorgeschlagene Gesetzgebung einzuführen. Sie verpflichtet den meldenden Staat jedoch, die im Rahmen des Überprüfungsverfahrens vorgebrachten Punkte zu berücksichtigen.

Für Österreich bedeutet die zusätzliche Frist, dass den Behörden weniger Zeit bleibt, um die verbleibenden Gesetzgebungsarbeiten vor den geplanten Umsetzungsterminen abzuschließen.

Österreich bereitet sich darauf vor, sein Online-Glücksspielmonopol abzuschaffen

Das zentrale Ziel der vorgeschlagenen Reform ist die Einführung eines regulierten Lizenzsystems für Online-Glücksspiele. Nach den derzeitigen Regelungen hält die Österreichische Lotterien GmbH die Bundeskonzession für elektronische Lotterien und Online-Glücksspiele über ihre Plattform „win2day“.

Nach Angaben des österreichischen Finanzministeriums ist die bestehende Konzession bis zum 30. September 2027 gültig. Der Gesetzesentwurf sieht eine andere Struktur vor, die es mehreren Betreibern ermöglicht, Konzessionen für Online-Glücksspiele zu beantragen, anstatt die derzeitige Exklusivregelung beizubehalten.

Die parlamentarischen Unterlagen sehen vor, dass neue Konzessionen für Online-Glücksspiele ab dem 1. Januar 2027 erteilt werden könnten, wobei ihre Gültigkeit am 1. Oktober 2027 beginnen soll.

Dieser Zeitplan ist wichtig, da er einen klar definierten Übergang zwischen dem bestehenden Monopol und dem geplanten Wettbewerbsmarkt schafft. Betreiber, die an einem Markteintritt in Österreich interessiert sind, müssen die Zulassungsbedingungen kennen und sich auf die regulatorischen Anforderungen vorbereiten, bevor die neuen Konzessionen in Kraft treten.

Die Gesetzgebung ist bislang noch ein Vorschlag und kein feststehender Genehmigungsrahmen. Die endgültigen Bestimmungen hängen vom Ausgang des parlamentarischen Verfahrens und etwaigen Änderungen ab, die vor der Verabschiedung vorgenommen werden.

Strenge Zulassungsvoraussetzungen für potenzielle Betreiber

Das vorgeschlagene iGaming-Lizenzsystem würde spezifische Bedingungen für Unternehmen einführen, die eine Genehmigung für den Betrieb in Österreich beantragen. Diese Anforderungen zielen darauf ab, einen regulierten Markt zu schaffen, in dem Antragsteller finanzielle Zuverlässigkeit, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und einen angemessenen Ansatz zum Spielerschutz nachweisen müssen.

Eine der wichtigsten Bestimmungen betrifft Betreiber, die derzeit Glücksspieldienste ohne österreichische Konzession anbieten. Dem Entwurf zufolge müssen diese Unternehmen ihre entsprechenden Aktivitäten in Österreich bis zum 31. Dezember 2026 einstellen, wenn sie weiterhin für eine neue Lizenz in Frage kommen wollen.

Betreibern, die diese Auflagen nicht erfüllen, droht eine Sperrfrist von 18 Monaten. Diese Frist soll gemäß dem vorgeschlagenen Rahmen ab 2030 auf 24 Monate verlängert werden.

Finanzielle und rechtliche Verpflichtungen wären ebenfalls Teil des Antragsverfahrens. Unternehmen müssten ausstehende Steuerverbindlichkeiten begleichen und rechtskräftigen Urteilen nachkommen, die sich aus Ansprüchen im Bereich des Spielerschutzes ergeben.

Diese Bedingungen könnten einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie potenzielle Antragsteller den Übergang angehen. Unternehmen müssten vor der Antragstellung ihre bestehenden österreichischen Geschäftsaktivitäten, ausstehende rechtliche Verpflichtungen und interne Compliance-Regelungen prüfen.

Das österreichische Finanzministerium hat im Zusammenhang mit der Reform zudem von etwa 20.000 betroffenen Spielern gesprochen. Der Vorschlag zielt darauf ab, offene Ansprüche im Bereich des Spielerschutzes zu regeln, indem von den Antragstellern verlangt wird, den entsprechenden rechtskräftigen Urteilen nachzukommen. Diese Zahl sollte jedoch nicht als Bestätigung einer automatischen Entschädigung für jede einzelne Person oder als staatliche Zahlungsgarantie interpretiert werden.

Verstärkter Spielerschutz und zentralisierte Überwachung

Der Spielerschutz ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Gesetzesentwurfs. Österreich beabsichtigt, einheitlichere Schutzmaßnahmen für den Online-Glücksspielbereich und andere regulierte Glücksspielsektoren einzuführen.

Ein zentrales Selbstausschlussregister würde es ermöglichen, Glücksspielbeschränkungen über Casinos, Spielautomatenhallen und Online-Plattformen hinweg anzuwenden. Dieser Ansatz würde die Fragmentierung bestehender Ausschlussregelungen verringern und die Durchsetzung von Beschränkungen über verschiedene Glücksspielkanäle hinweg erleichtern.

Der Vorschlag würde zudem verbindliche Einzahlungslimits für lizenzierte Betreiber einführen. Für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 26 Jahren würden niedrigere Schwellenwerte gelten, was die Absicht der Regierung widerspiegelt, dieser Gruppe zusätzlichen Schutz zu gewähren.

Ein digitales Überwachungssystem würde die Umsetzung zentralisierter Limits bei allen teilnehmenden Anbietern unterstützen. Anstatt jede Plattform als völlig eigenständiges Umfeld zu behandeln, würden die vorgeschlagenen Regelungen den Aufsichtsbehörden einen Mechanismus zur Überwachung der Glücksspielaktivitäten auf einer übergeordneten Ebene an die Hand geben.

Für lizenzierte Unternehmen würden diese Anforderungen Investitionen in geeignete technische Systeme, Verfahren zur Kundenidentifizierung und Meldeverfahren bedeuten. Die Anbieter müssten zudem sicherstellen, dass ihre internen Kontrollmechanismen den neuen regulatorischen Standards gerecht werden, sobald der Rahmen umgesetzt ist.

Neue Durchsetzungsbefugnisse gegen nicht genehmigte Glücksspieldienste

Die österreichische Regierung beabsichtigt zudem, zusätzliche Durchsetzungsinstrumente einzuführen, um den regulierten Markt zu stärken.

Durch die Sperrung von Zahlungen könnten die Behörden gezielt gegen Finanztransaktionen vorgehen, die mit nicht genehmigten Glücksspieldiensten in Verbindung stehen. Eine Netzwerksperre könnte den Zugang zu Websites einschränken, die nicht über die erforderliche österreichische Genehmigung verfügen. Der Vorschlag sieht außerdem die Aufnahme in eine schwarze Liste als Teil des umfassenderen Durchsetzungsrahmens vor.

Diese Maßnahmen sollen es Anbietern, die außerhalb des österreichischen Lizenzsystems operieren, erschweren, lokale Kunden zu erreichen.

Ihre praktische Wirksamkeit wird von der Umsetzung, den technischen Möglichkeiten und dem allgemeinen regulatorischen Umfeld abhängen. Zahlungs- und Netzwerksperren müssen zudem im Rahmen der geltenden Rechtsvorschriften erfolgen.

Für legitime Antragsteller könnte eine wirksame Durchsetzung dazu beitragen, eine klarere Unterscheidung zwischen zugelassenen und nicht zugelassenen Anbietern zu schaffen. Der Übergang erfordert jedoch eine konsequente Aufsicht, um sicherzustellen, dass der neue Rahmen seine erklärten Ziele erreicht.

Konzessionen für stationäre Casinos und Beschränkungen für Spielautomaten

Die vorgeschlagenen Änderungen gehen über das Online-Glücksspiel hinaus. Österreich plant zudem Anpassungen an der Konzessionsstruktur für traditionelle Casinos.

Der Entwurf sieht insgesamt 13 Konzessionen für stationäre Casinos vor. Die Behörden könnten diese Genehmigungen in Paketen vergeben, anstatt jede Konzession einzeln zu vergeben.

Die Regierung hat angedeutet, dass dieser Ansatz darauf abzielt, den Wettbewerbsdruck zwischen den Casino-Betreibern zu verringern und gleichzeitig den Spielerschutz zu fördern sowie ein angemessenes Gleichgewicht zwischen dem Wert der einzelnen Konzessionspakete zu wahren.

Die Bündelung der Konzessionen könnte jedoch die Chancen kleinerer Unternehmen beeinträchtigen. Unternehmen, die am Einstieg in den stationären Sektor interessiert sind, müssen die künftige Vergabestruktur und die mit jedem Paket verbundenen Bedingungen prüfen.

Auch für Spielautomaten würden strengere technische Anforderungen gelten. Der Vorschlag sieht langsamere Spielgeschwindigkeiten, niedrigere Höchsteinsätze und obligatorische Pausen vor. In den Parlamentsunterlagen ist von einem Höchsteinsatz von 5 € pro Spiel und einer 15-minütigen Unterbrechung nach 90 Minuten ununterbrochenem Spiel die Rede.

Der vorgeschlagene Rahmen würde zudem Beschränkungen für virtuelle Spielautomaten einführen, die über Online-Glücksspielplattformen verfügbar sind.

Zusammengenommen zeigen diese Bestimmungen, dass die Reform darauf abzielt, mehrere Bereiche der Glücksspielregulierung anzugehen, anstatt lediglich die Eigentums- oder Lizenzstruktur des Online-Marktes zu ändern.

Der Gesetzgebungszeitplan bleibt ein zentrales Anliegen

Die verlängerte EU-Notifizierungsfrist stellt die österreichischen Entscheidungsträger vor eine zusätzliche Herausforderung. Die Regierung hatte den Entwurf ursprünglich mit der Absicht vorgelegt, die Umsetzung im Jahr 2027 voranzutreiben.

Allerdings ist auch der parlamentarische Prozess ein wichtiger Faktor. Laut dem offiziellen Gesetzgebungsprotokoll des österreichischen Parlaments vom 5. November 2026 wurde der Regierungsentwurf zwar an den Finanzausschuss überwiesen, die Beratungen in diesem Ausschuss haben jedoch noch nicht begonnen.

Das österreichische Finanzministerium hat bereits angedeutet, dass die parlamentarischen Arbeiten während der EU-Stillhaltefrist fortgesetzt werden können. Dennoch müssen die verbleibenden Gesetzgebungsphasen abgeschlossen werden, bevor der vorgeschlagene Rechtsrahmen in Kraft treten kann.

Betreiber sollten daher zwischen den im aktuellen Entwurf enthaltenen Anforderungen und den endgültigen Verpflichtungen unterscheiden, die nach der Verabschiedung gelten werden. Genehmigungsbedingungen, technische Standards und Umsetzungsmodalitäten könnten noch Änderungen unterliegen.

Die nächste Phase des Verfahrens wird für Unternehmen, die ihre Strategien für den österreichischen Markt planen, von besonderer Bedeutung sein. Das Ergebnis der Prüfung der EU-Notifizierung und die Fortschritte im Parlament werden maßgeblich darüber entscheiden, wie viel Zeit Antragsteller haben, um sich auf das neue System vorzubereiten.

Fazit

Die von Österreich vorgeschlagene Glücksspielreform stellt eine wesentliche Änderung in der Herangehensweise des Landes an die Regulierung des Online-Glücksspiels dar. Der Übergang zu einem offenen Konzessionssystem könnte Chancen für zahlreiche Betreiber eröffnen, geht jedoch mit strengeren Anforderungen in den Bereichen finanzielle Compliance, verantwortungsvolles Spielen und behördliche Aufsicht einher.

Die ausführliche Stellungnahme Maltas hat die EU-Notifizierungsfrist bis zum 7. Dezember 2026 verlängert und damit dem ohnehin schon ehrgeizigen Gesetzgebungszeitplan eine weitere Verfahrensstufe hinzugefügt. Obwohl die Verlängerung keine Ablehnung der österreichischen Pläne bedeutet, gewinnt die verbleibende Zeit bis zum geplanten Marktwechsel an Bedeutung.

Die Änderungen im Zusammenhang mit der bestehenden Konzession, die vorgeschlagenen Zulassungsbedingungen und der Rahmen für den Spielerschutz werden die Entwicklung des Marktes maßgeblich beeinflussen. Insbesondere müssen die Betreiber die Fristen für bestehende Aktivitäten sowie die Anforderungen zur Erfüllung ausstehender finanzieller oder spielerspezifischer Verpflichtungen genau beachten.

Für kleinere Unternehmen könnten die künftige Lizenzstruktur und die Vergabe von Konzessionen für stationäre Spielstätten ebenfalls ausschlaggebend dafür sein, wie zugänglich der österreichische Markt wird.

Letztendlich wird der Erfolg der Reform von mehr abhängen als nur vom bloßen Ersatz des bestehenden Monopols durch mehrere Lizenzen. Österreich muss ein transparentes Antragsverfahren, eine konsequente Durchsetzung und praktische Schutzmaßnahmen etablieren, die Kunden schützen, ohne unnötige Hindernisse für eine legitime Marktteilnahme zu schaffen.

Die anstehenden gesetzgeberischen Entscheidungen werden daher für Regulierungsbehörden, potenzielle Antragsteller und Verbraucher gleichermaßen von Bedeutung sein. Bis zur Verabschiedung der endgültigen Gesetzgebung sollte der vorgeschlagene iGaming-Lizenzrahmen eher als eine sich weiterentwickelnde Regulierungsinitiative denn als eine abgeschlossene Marktöffnungsregelung betrachtet werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat sich die Glücksspielreform in Österreich verzögert?
Die EU-Notifizierungsfrist wurde verlängert, nachdem Malta eine ausführliche Stellungnahme zu den von Österreich vorgeschlagenen Änderungen des Glücksspielgesetzes und des Telekommunikationsgesetzes 2021 eingereicht hatte.

Wann endet die EU-Notifizierungsfrist?
Die revidierte Stillhaltefrist endet am 7. Dezember 2026, gegenüber der ursprünglichen Frist am 5. November 2026.

Was plant Österreich im Bereich Online-Glücksspiel zu ändern?
Österreich beabsichtigt, sein bestehendes Online-Glücksspielmonopol durch ein offenes Konzessionssystem zu ersetzen, das es mehreren qualifizierten Anbietern ermöglichen könnte, Online-Glücksspieldienste anzubieten.

Wer betreibt derzeit die österreichische Online-Glücksspielplattform?
Die Österreichische Lotterien GmbH ist die derzeitige Inhaberin der Bundeskonzession und betreibt Online-Glücksspieldienste über ihre Plattform „win2day“.

Wann läuft die bestehende österreichische Glücksspielkonzession aus?
Das österreichische Finanzministerium gibt die Gültigkeitsdauer der aktuellen Konzession der Österreichischen Lotterien mit dem 30. September 2027 an.

Wann könnten neue iGaming-Lizenzen in Kraft treten?
Die Parlamentsunterlagen sehen vor, dass neue Online-Glücksspielkonzessionen ab dem 1. Januar 2027 erteilt werden könnten, wobei ihre Gültigkeit am 1. Oktober 2027 beginnen soll.

Was müssen bestehende Betreiber tun, um sich für eine neue Konzession zu qualifizieren?
Gemäß dem Entwurf müssen Betreiber, die Dienstleistungen ohne österreichische Konzession anbieten, diese Aktivitäten bis zum 31. Dezember 2026 einstellen. Antragsteller müssen zudem die vorgeschlagenen finanziellen und rechtlichen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Was passiert, wenn ein Betreiber die Übergangsfrist nicht einhält?
Der Vorschlag sieht für betroffene Betreiber eine 18-monatige Sperrfrist vor, die ab 2030 auf 24 Monate verlängert wird.

Welche Maßnahmen zum Spielerschutz sind in der vorgeschlagenen Reform enthalten?
Zu den Maßnahmen gehören verbindliche Einzahlungslimits, niedrigere Schwellenwerte für Erwachsene im Alter von 18 bis 26 Jahren und ein zentrales Selbstausschlussregister, das mehrere Glücksspielbereiche abdeckt. Ein digitales System würde die Umsetzung von betreiberovergreifenden Limits unterstützen.

Wurde das neue österreichische Glücksspielgesetz bereits verabschiedet?
Nein. Laut Parlamentsprotokoll vom 5. November 2026 wurde der Gesetzentwurf dem Finanzausschuss zugewiesen, doch die Beratungen in diesem Ausschuss haben noch nicht begonnen.

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