Löwen Play, Lionline Entertainment und assoziierte Unternehmen

Investigative Overview: Löwen Play, Lionline Entertainment and Associated Companies

Diese detaillierte Untersuchung befasst sich mit der Geschäftstätigkeit, der Unternehmensstruktur und der Regulierungspraxis der Löwen Play GmbH, der Löwen Play Digital GmbH und der Lionline Entertainment GmbH & Co. KG sowie anderer verbundener Unternehmen aus dem Glücksspiel- und Finanzdienstleistungssektor. Auf der Grundlage neu gewonnener Informationen und eines aktuellen Austauschs mit Vertretern von Löwen Play untersucht dieser Bericht mögliche regulatorische Unregelmäßigkeiten, Fragen der Transparenz und Auswirkungen auf das öffentliche Interesse. Unser Ziel ist es, eine klare, faktenbasierte Analyse zu liefern, die das Bewusstsein für die operativen und rechtlichen Praktiken dieser Unternehmen schärft.

Hintergrund: Unternehmensstruktur und assoziierte Unternehmen

Die Löwen Play GmbH , ein dominanter Akteur auf dem deutschen Glücksspielmarkt, betreibt sowohl physische als auch digitale Glücksspielplattformen. Unter der Leitung von CEO Tilman Brauch und Dr. Stefan Schwenkedel, der sowohl als Chief Financial Officer (CFO) als auch als Managing Director fungiert, hat Löwen Play eine breite Präsenz in der Branche aufgebaut. Allerdings ist die Verbindung mit der Lionline Entertainment GmbH & Co. KG, einem Unternehmen, das am 16. März 2023 offiziell aufgelöst wurde, wirft jedoch dringende Fragen über die Unternehmensführung und Compliance-Praktiken von Löwen Play auf.

Lionline Entertainment GmbH & Co. KG: Auflösung und „Anwachsung“

Laut der Antwort von Löwen Play an Malta Media vom 24. Oktober 2024 wurde die Lionline Entertainment GmbH & Co. KG nicht im herkömmlichen Sinne aufgelöst, sondern einer Anwachsung innerhalb der Löwen Play Gruppe unterzogen. Dieses rechtliche Verfahren ermöglichte es, das Geschäftsvermögen und die Aktivitäten von Lionline auf ein anderes Unternehmen innerhalb von Löwen Play zu übertragen, wodurch angeblich die eigenständige Geschäftstätigkeit beendet wurde. Trotz dieser Behauptungen blieb die Online-Präsenz von Lionline jedoch weit über das Auflösungsdatum hinaus bestehen. Insbesondere die Website des Unternehmens, www.lionline.de, blieb bis zum 25. Oktober 2024 zugänglich – einen Tag nach unserer ersten Anfrage bei Löwen Play. Die sofortige Deaktivierung der Website nach unserer Kontaktaufnahme deutet darauf hin, dass die Besorgnis über die fortlaufenden Aktivitäten von Lionline in der Tat berechtigt sein könnte.

Nach der Auflösung gelistete Direktoren

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die Auflistung der drei Geschäftsführer von Lionline – @Tilman Brauch, @Dr. Stefan Schwenkedel und Paul Kase – im Impressum der Website des Unternehmens ab Oktober 2024. Dies ist besonders bemerkenswert, da Lionline zu diesem Zeitpunkt bereits seit 17 Monaten aufgelöst war. Die Charakterisierung von @Lionline als ruhendes Unternehmen durch Löwen Play steht im Widerspruch zu der fortgesetzten Online-Auflistung der Geschäftsführer und der verzögerten Deaktivierung des Unternehmens. Diese Diskrepanz wirft Bedenken hinsichtlich der Verantwortung des Unternehmens auf, die öffentlichen Informationen korrekt und aktuell zu halten und könnte die Interessengruppen über den tatsächlichen Betriebsstatus von Lionline in die Irre führen.

Antwort von Löwen Play: Transparenz und Compliance-Fragen

Nach der ersten Antwort von Löwen Play reichten wir am 25. Oktober 2024 eine Folgeanfrage ein, um Klarheit über verschiedene Punkte im Zusammenhang mit den internen Kontroll- und Compliance-Strukturen von Löwen Play zu erhalten. Insbesondere stellten wir Fragen zu Löwen Play's häufigem Gebrauch von Unternehmensumstrukturierungen, wie Anwachsungen“, und ob diese Praktiken mit den regulatorischen Anforderungen übereinstimmen. Insbesondere fragten wir uns, ob es sich bei solchen Umstrukturierungen um strategische Manöver oder um Reaktionen auf den Druck der Einhaltung von Vorschriften handelte, da in jüngster Zeit bei mehreren Aufsichtsbehörden Beschwerden gegen Löwen Play eingereicht wurden.

Die Vertreterin von Löwen Play, Frau Klein, schränkte ihre Antworten ein und verzichtete darauf, Einzelheiten über die Compliance-Maßnahmen oder internen Kontrollen von Löwen Play preiszugeben. Darüber hinaus wies Frau Klein darauf hin, dass Anfragen zu ehemaligen Mitarbeitern, einschließlich Paul Kase und @Lukas Kurzawa, an diese Personen persönlich gerichtet werden sollten, und distanzierte Löwen Play von Fragen zu seinen ehemaligen Führungskräften. Diese Haltung schränkt die Tiefe unserer Untersuchung ein und gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Transparenz von Löwen Play bei der Beantwortung von Fragen, die in direktem Zusammenhang mit seiner eigenen betrieblichen Integrität stehen.

Aufsichtsbehördliche Ermittlungen: BaFin, GGL und andere Behörden

Unsere Untersuchung deckte mehrere Beschwerden auf, die gegen Löwen Play und Lionline bei deutschen Aufsichts- und Vollstreckungsbehörden eingereicht wurden, darunter die BaFin, die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL), das Zollamt, das Finanzamt, die Agentur für Arbeit (Jobcenter) und das Hauptzollamt. Diese Beschwerden beziehen sich auf eine Reihe von Themen, darunter mutmaßlich unerlaubte Glücksspiele, unerlaubte Zahlungsabwicklung, mögliche Steuerhinterziehung und Verstöße gegen die Sozialversicherung.

GGL-Untersuchungen

Die GGL hat Ermittlungen gegen die Löwen Play Digital GmbH und die Lionline Entertainment GmbH & Co. KG aufgrund von Beschwerden über mögliche Verstöße gegen den Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) eingeleitet. Jeder Fall ist mit einer bestimmten GGL-Referenznummer versehen, was die Gründlichkeit der behördlichen Prüfung unterstreicht:

  • Lionline Entertainment GmbH & Co. KG – GGL-Fallnummer: 2f42c
  • Löwen Play Digital GmbH – GGL-Fallnummer: 2f49d

Diese Untersuchungen konzentrieren sich auf mehrere zentrale Bestimmungen des GlüStV 2021, darunter:

  • § 4 GlüStV: Einschränkung des Angebots von öffentlichen Glücksspielen ohne ordnungsgemäße Erlaubnis.
  • § 22a GlüStV: Festlegung von Erlaubnisvoraussetzungen für virtuelle Geldspielautomaten, unter die das Angebot der Lionline fallen könnte.
  • § 5 GlüStV: Verbot der Werbung für unerlaubte Glücksspiele.

Diese Bestimmungen dienen der Wahrung des öffentlichen Interesses und der Regulierung der in Deutschland angebotenen Glücksspieldienste. Angesichts des großen Markteinflusses von Löwen Play könnten Unregelmäßigkeiten erhebliche Auswirkungen auf die Branchenstandards und den Verbraucherschutz haben.

BaFin-Untersuchung

Die BaFin-Untersuchung zielt in erster Linie auf das LionCage-Zahlungssystem der Lionline ab und prüft, ob das System in Übereinstimmung mit dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) betrieben wurde, das eine BaFin-Genehmigung für Zahlungsdienste vorsieht. Nach § 10 ZAG stellt die Erbringung von Finanzdienstleistungen ohne ordnungsgemäße Erlaubnis eine Ordnungswidrigkeit dar, und die BaFin wurde beauftragt zu prüfen, ob LionCage diese Vorschrift eingehalten hat.

BaFin Aktenzeichen:

  • HGS-QB 9100/00046#00932

Eskalation der Steuerfahndung zum Finanzamt Mainz

Eine zunächst beim Finanzamt Bingen eingereichte Anzeige wegen möglicher Steuerverstöße der Lionline Entertainment GmbH & Co. KG wurde inzwischen an das Finanzamt Mainz – Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle – weitergeleitet. Die Übertragung ist ein Zeichen für die potenziell schwerwiegende Natur der Steuerfragen, die untersucht werden. Die wichtigsten Problembereiche sind:

  • Steuerliche Pflichten des Arbeitgebers (§ 38 EStG): Ob Löwen Play seinen Verpflichtungen zum Lohnsteuerabzug und zur Abführung der Lohnsteuer für die Arbeitnehmer nachgekommen ist.
  • Steuerhinterziehung (§ 370 AO): Fragen dazu, ob Lionline nach der Auflösung weiterhin nicht gemeldete Einnahmen erzielte.
  • Missbräuchliche Verwendung der Umsatzsteuer (UStG): Die fortgesetzte Anzeige der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Lionline auf ihrer Website nach der Auflösung gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich eines möglichen Missbrauchs von Umsatzsteuererklärungen.

Andere regulatorische und beschäftigungspolitische Bedenken

Die Regulierungs- und Beschäftigungspraktiken von Löwen Play und den mit ihr verbundenen Unternehmen ziehen weiterhin die Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere hinsichtlich der Einhaltung von Arbeitsgesetzen und der Transparenz in Bezug auf den Betriebsstatus von Lionline Entertainment nach der Auflösung. Jüngste Untersuchungen der deutschen Aufsichtsbehörden, einschließlich des Hauptzollamts Mainz und der Agentur für Arbeit Mainz, weisen auf angebliche Diskrepanzen bei der Meldung von Arbeitsverhältnissen und der Einhaltung der Sozialversicherungsvorschriften hin.

Darüber hinaus werfen anhaltende Behauptungen über eine Beschäftigung bei Lionline Entertainment auf professionellen Plattformen Fragen darüber auf, ob der Betrieb nach der offiziellen Auflösung des Unternehmens im Jahr 2023 wirklich eingestellt wurde. In den folgenden Abschnitten werden diese rechtlichen Bedenken und das ungewöhnliche Fortbestehen von Beschäftigungsverhältnissen bei einem aufgelösten Unternehmen untersucht.

Hauptzollamt Mainz (Hauptzollamt)

Das Hauptzollamt Mainz ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Vorschriften bei Lionline. Die Ermittlungen erstrecken sich auf mehrere gesetzliche Vorschriften, darunter:

  • Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz: Bedenken, dass Lionline den Betrieb ohne ordnungsgemäß angemeldete Arbeitnehmer fortgeführt haben könnte.
  • Sozialgesetzbuch IV (SGB IV) § 28a: Pflichten des Arbeitgebers zur Meldung von Arbeitnehmern an die Sozialversicherung.
  • Einkommensteuergesetz (EStG) § 38: Einhaltung der Steuerabzugsvorschriften für Arbeitseinkommen.

Die Ermittlungen des Hauptzollamtes ergänzen die laufenden Ermittlungen des Finanzamtes, die sich auf mögliche Schwarzarbeit und damit verbundene finanzielle Verstöße konzentrieren.

Agentur für Arbeit (Jobcenter) Mainz

Eine Beschwerde bei der Agentur für Arbeit Mainz erhebt Bedenken wegen möglicher arbeitsrechtlicher Verstöße der Lionline Entertainment GmbH & Co. KG. Konkret geht es um nicht gemeldete Beschäftigungsverhältnisse, nicht gemeldete Arbeitnehmerzahlen und die Nichteinhaltung der Sozialversicherungspflichten nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG). Diese Probleme haben schwerwiegende Auswirkungen auf den Schutz der Arbeitnehmerrechte und die Einhaltung des deutschen Arbeitsrechts.

Ansprüche auf Weiterbeschäftigung nach der Auflösung

Neben den drei im Impressum auf Lionline.de erwähnten Geschäftsführern und den fortbestehenden betrieblichen Bedenken gegen die Lionline Entertainment GmbH & Co. KG eine ungewöhnliche Anzahl von Mitarbeitern auf, die sich ab Oktober 2024 auf professionellen Networking-Plattformen wie LinkedIn öffentlich als aktuelle Mitarbeiter von Lionline aufführen. Das LinkedIn-Profil von Lionline wurde nach unserer Kontaktaufnahme sofort gelöscht. Dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Lionline am 16. März 2023 offiziell aufgelöst wurde.

Lionline---Firmenseite-auf-LinkedIn

Zu denjenigen, die sich noch als Lionline-Mitarbeiter ausweisen, gehören @Stefan Hauschild, Tayyab Laique , Manuel Rodríguez Larrey, Juan Antonio García, Leonor Cabañas Valle und Miriam Rosa Pérez. Ihre fortgesetzte Verbindung mit Lionline in den Berufsprofilen wirft weitere Fragen über den tatsächlichen Betriebsstatus des Unternehmens nach seiner Auflösung auf. Das Fortbestehen dieser Beschäftigungsansprüche steht im Gegensatz zu der Behauptung von Löwen Play, dass der Betrieb von Lionline nach der „Anwachsung“ eingestellt wurde, wobei das Geschäftsvermögen und die Verantwortlichkeiten auf eine andere Einheit innerhalb der Löwen Play-Gruppe übertragen wurden.

Eine bemerkenswerte und unerwartete Entwicklung ist kürzlich zu Tage getreten. Wie aus den beigefügten Screenshots hervorgeht, wurde Stefan Hauschild in einem Profil-Update vom 24. Oktober 2024 zunächst als durchgängig bei der Lionline Entertainment GmbH beschäftigt aufgeführt. Ein aktuellerer Screenshot vom heutigen Tag zeigt jedoch eine Änderung und gibt nun an, dass er in den letzten 23 Monaten stattdessen bei der Löwen Play GmbH beschäftigt war. Diese Änderung wirft weitere Fragen hinsichtlich der Darstellung von Beschäftigungsverhältnissen innerhalb der Löwen Play-Gruppe und ihrer Tochtergesellschaften auf.

Stefan Hauschild - LinkeIn 24-10-2024

Stefan Hauschild - LinkeIn 24-10-2024

Darüber hinaus führt Sara K. (identifiziert als @Sara Ilanah Swetlana Klimper-Tykö) in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung einen beruflichen Werdegang auf, der auf eine enge Verbindung zwischen Lionline und anderen verbundenen Unternehmen schließen lässt. Nach einer zweijährigen Tätigkeit bei Rabbit Entertainment wechselte sie zu Löwen Play, wo sie über drei Jahre lang als Head of Operations tätig war. Auch wenn es sich hierbei um einen Zufall handeln könnte, werfen derartige Überschneidungen in der Beschäftigung bei Löwen Play, Lionline und Rabbit Entertainment Fragen über die Kontinuität des Geschäftsbetriebs und des Personals trotz der angeblichen Auflösung auf.

Dieses Muster der fortlaufenden Beschäftigung widerspricht nicht nur den Darstellungen von Löwen Play, dass Lionline ein ruhendes Unternehmen sei, sondern wirft auch zusätzliche Fragen hinsichtlich der Klarheit des Auflösungsprozesses des Unternehmens und seiner tatsächlichen Betriebseinstellung auf. Die Auswirkungen dieser fortbestehenden Beschäftigungsansprüche könnten eine weitere Prüfung durch die Aufsichtsbehörden erforderlich machen, um die Transparenz und Rechtmäßigkeit der Unternehmensstruktur und der Personalpraktiken von Löwen Play zu verifizieren.

Zusätzliche Erkenntnisse: Weiterreichende Unternehmensverbindungen

Die Untersuchung hat sich auf mögliche Verbindungen zwischen Löwen Play, Lionline und anderen Unternehmen ausgeweitet, insbesondere @Rabbit Entertainment , Max Gain Media und Tornado Games. Max Gain Media, ein maltesisches Unternehmen, bei dem ich etwa 18 Monate lang beschäftigt war, scheint eng mit den Interessen von Löwen Play verbunden zu sein. Den Unternehmensunterlagen zufolge ist die Max Gain Media Holding Ltd. Eigentümerin der Rabbit Entertainment Holding Ltd., die wiederum zu 100 % der Rabbit Entertain IT Ltd. gehört – dem Unternehmen, das die deutsche GGL-Lizenz für Glücksspielplattformen wie Lapalingo, TigerSpin und Lord Lucky besitzt.

Bemerkenswert ist, dass diese Unternehmen die gleiche eingetragene Adresse haben: 14 East Triq TAS-Sliema, M-GZR 1639 Gżira, Malta. Diese gemeinsame Adresse wirft Fragen nach dem Grad der Unabhängigkeit innerhalb des Netzes auf und lässt auf mögliche strategische Verbindungen über verschiedene Rechtsordnungen hinweg schließen.

Darüber hinaus weisen personelle Überschneidungen zwischen Lionline Entertainment und Max Gain Development auf mögliche operative Verbindungen hin, da zahlreiche ehemalige Lionline-Mitarbeiter jetzt bei Max Gain Development beschäftigt sind.

Firmenübergreifende Beschäftigungsverbindungen

Unsere Untersuchung deckte auch ein Netz von Verbindungen zwischen Mitarbeitern verschiedener verbundener Unternehmen auf, was auf mögliche personelle Überschneidungen zwischen Lionline Entertainment, Löwen Play und anderen verbundenen Unternehmen wie Max Gain Media, Tornado Games und Max Gain Development hinweist. Diese Verbindungen, die sich über verschiedene Positionen und Abteilungen erstrecken, werfen Fragen über die operative Unabhängigkeit und strategische Ausrichtung innerhalb dieser Unternehmen auf.

Eine bemerkenswerte Verbindung ist Manuel Molina, ein beruflicher Kontakt von Sara Ilanah Swetlana Klimper-Tykö (Sara K.), die selbst sowohl mit Löwen Play als auch mit Rabbit Entertainment verbunden ist. Die Verbindung zwischen Manuel Molina und Sara K. sowie seine derzeitige Rolle verdeutlichen eine mögliche Kontinuität der beruflichen Netzwerke innerhalb dieser miteinander verbundenen Unternehmen. Thaluana Muscat, die von November 2022 bis Mai 2024 eine leitende Position als Head of Sales bei Tornado Games in Malta innehatte, ist ein weiteres Beispiel für diese Überschneidung. Ihre jüngste Tätigkeit im Glücksspielsektor bei Tornado Games lässt auf die Möglichkeit operativer Verbindungen zwischen diesen Unternehmen schließen, insbesondere angesichts der Überschneidungen bei den Standorten und dem Branchenfokus.

Darüber hinaus haben wir Matthew Sciculana, einen ehemaligen Softwareentwickler bei United Remote von April 2021 bis Mai 2022, als eine weitere Verbindung innerhalb dieses Netzwerks identifiziert. Der berufliche Werdegang dieser Person stimmt mit breiteren Rollen in der Branche überein, die möglicherweise mehrere Unternehmen durch gemeinsames Personal oder vertragsbasierte Beziehungen überbrücken.

Weitere Verbindungen zwischen Lionline Entertainment und Max Gain Development bestehen durch Mitarbeiter wie Roberto J. Muñoz de León, der als Backend-Entwickler bei Max Gain Development in Málaga, Spanien, tätig ist. Seine technische Rolle bei Max Gain Development deutet auf eine Kontinuität des technischen Fachwissens zwischen den Unternehmen hin, was bemerkenswert ist, da Max Gain Development auf Softwarelösungen für Online-Glücksspiele spezialisiert ist – ein Kernbereich sowohl für Löwen Play Digital als auch für die angeschlossenen Unternehmen.

Weitere Personen, die mit Max Gain Development verbunden sind, sind Carlo Bertoldi González, Toni Villena Jiménez, Jesús Segado Fernández, Daniel Arias, David Rojo Martín und Basilio David Gomez Fernandez. Ihre Positionen bei Max Gain Development deuten auf ein Modell der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen oder Arbeitskräften hin, insbesondere in den Bereichen IT und Entwicklung, die für den Betrieb von Online-Glücksspielen wichtig sind. Diese Überschneidungen in der Beschäftigung, die sich über verschiedene geografische Standorte und funktionale Aufgaben erstrecken, deuten auf eine potenzielle Strategie der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen oder der Personalmobilität zwischen den miteinander verbundenen Einheiten innerhalb dieses Unternehmensnetzwerks hin.

Die Konsistenz dieser Beschäftigungsbeziehungen zwischen Lionline Entertainment, Löwen Play, Max Gain und den verbundenen Unternehmen könnte weitere regulatorische Aufmerksamkeit erfordern, um sicherzustellen, dass die Unabhängigkeit und die rechtliche Stellung jedes Unternehmens gewahrt und transparent sind. Dieses Muster in Verbindung mit unseren früheren Erkenntnissen über die fortgesetzte Präsenz von Lionline unterstreicht die komplexe und potenziell voneinander abhängige Struktur dieser Unternehmen innerhalb des breiteren Glücksspiel- und Finanzdienstleistungssektors.

Treuhänder und Unternehmensdienstleister

Die Rolle von ARX Trustees Ltd. und Dr. Luca Zahra Brincat bei der Verwaltung mehrerer Unternehmen innerhalb dieses Netzwerks wurde ebenfalls unter die Lupe genommen. Insbesondere Dr. Zahra Brincat ist an der Beaufsichtigung strategischer Entscheidungen über mehrere Unternehmen in diesem Netzwerk beteiligt. Seine Beteiligung, die in Unternehmensunterlagen dokumentiert ist, wirft Fragen über den Einfluss auf, den die Treuhänder auf diese Unternehmen ausüben. Sollten die Aufsichtsbehörden ihre Untersuchungen vorantreiben, könnten die Aktivitäten dieser Treuhänder für das Verständnis der Kontrollstrukturen innerhalb dieses Unternehmensnetzwerks von Bedeutung sein.

Verbleibende Fragen und die Weigerung von Löwen Play, weiter zu antworten

Trotz unserer detaillierten Folgeanfrage vom 25. Oktober 2024 lehnte Löwen Play es ab, weitere Fragen zu beantworten. Zu unseren Anfragen gehörten Fragen zu den Compliance- und Ethikrichtlinien von Löwen Play, zu den internen Systemen zur Aufdeckung potenzieller Verstöße gegen Vorschriften und zu den Gründen für die häufigen Unternehmensumstrukturierungen.

Diese begrenzte Antwort von Löwen Play schränkt unsere Untersuchung ein und gibt Anlass zur Sorge über die Bereitschaft von Löwen Play, sich in Angelegenheiten, die für seinen Ruf und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften entscheidend sind, transparent zu verhalten.

Bewertung weitergehender Auswirkungen und Fortführung der Ermittlungen

Diese Untersuchung hat ein komplexes Geflecht von miteinander verbundenen Unternehmen, Geschäftsführern und Treuhändern aufgedeckt, die in den Bereichen Glücksspiel und digitale Dienstleistungen tätig sind. Löwen Play GmbH, Löwen Play Digital GmbH und Lionline Entertainment GmbH & Co. KG scheinen eng mit anderen Unternehmen wie Rabbit Entertainment, Max Gain Media und Tornado Games verbunden zu sein, was auf ein umfangreiches Netzwerk mit potenziell gemeinsamem Einfluss und gemeinsamer Aufsicht hindeutet.

Die Beteiligung von Schlüsselfiguren – Paul Kase, Lukas Kurzawa, Luca Zahra Brincat, Carlo Borg, Philippe Warzee, Tal Zamstein, Sven Jendrzejek, Bülent Kaya und anderen – deutet darauf hin, dass sich Autorität und Kontrolle über mehrere Unternehmen innerhalb dieses Netzwerks erstrecken können.

Die Rolle der Aufsichtsbehörden, einschließlich #BaFin, #GGL und anderer Behörden, wird von entscheidender Bedeutung sein, um Transparenz und Rechenschaftspflicht innerhalb dieser Unternehmen zu gewährleisten. Nachgewiesene Verstöße könnten erhebliche Auswirkungen haben, die sich auf die Gültigkeit von Lizenzen und den Tätigkeitsbereich der beteiligten Unternehmen auswirken könnten. In Anbetracht des beträchtlichen Einflusses dieser Unternehmen auf die Glücksspielbranche ist es im Interesse der Öffentlichkeit, ein umfassendes Verständnis ihrer Tätigkeit zu erlangen.

Unsere Untersuchung bleibt aktiv, da wir weiterhin die Verbindungen und Beziehungen zwischen diesen Unternehmen untersuchen. Diese laufende Arbeit soll für Klarheit und Transparenz sorgen, zu einer informierten Öffentlichkeit beitragen und die Regulierungsbemühungen im Glücksspielsektor unterstützen.

FAQs

Worum geht es bei der Untersuchung der Löwen Play GmbH und ihrer Tochtergesellschaften?
Die Untersuchung befasst sich mit der Geschäftstätigkeit, der Unternehmensstruktur und den regulatorischen Praktiken der Löwen Play GmbH, der Löwen Play Digital GmbH und der Lionline Entertainment GmbH & Co. KG und wirft Fragen zu Transparenz und Compliance auf.

Wer sind die wichtigsten Führungskräfte von Löwen Play?
Zu den wichtigsten Führungskräften gehören CEO Tilman Brauch und CFO Dr. Stefan Schwenkedel, der auch als Geschäftsführer fungiert.

Was bedeutet der Begriff „Anwachsung“ in diesem Zusammenhang?
„Anwachsung“ bezieht sich auf ein rechtliches Verfahren, durch das das Geschäftsvermögen der Lionline auf ein anderes Unternehmen innerhalb der Löwen Play-Gruppe übertragen wurde, wodurch die eigenständige Geschäftstätigkeit der Lionline effektiv beendet wurde.

Warum gab es nach der Auflösung der Lionline eine Diskrepanz in Bezug auf die Geschäftsführer der Lionline?
Obwohl Lionline offiziell aufgelöst wurde, waren die Geschäftsführer immer noch auf der Website des Unternehmens aufgeführt, was zu Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung und Transparenz führte.

Welche Aufsichtsbehörden sind an den Ermittlungen gegen Löwen Play beteiligt?
An der Untersuchung sind mehrere Aufsichtsbehörden beteiligt, darunter die BaFin, die GGL und das Finanzamt, die sich auf verschiedene Compliance-Fragen konzentrieren.

Welche konkreten Vorwürfe wurden gegen Löwen Play erhoben?
Die Vorwürfe umfassen nicht lizenzierte Glücksspiele, nicht genehmigte Zahlungsabwicklung, mögliche Steuerhinterziehung und Verstöße gegen das Arbeitsrecht.

Welches sind die wichtigsten Bestimmungen des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV), die für die Tätigkeit von Löwen Play relevant sind?
Zu den wichtigsten Bestimmungen gehören die Beschränkung des unerlaubten öffentlichen Glücksspiels, die Erlaubnispflicht für virtuelle Automatenspiele und das Verbot unerlaubter Glücksspielwerbung.

Welche Rolle spielt die BaFin bei der Untersuchung?
Die BaFin untersucht, ob das LionCage-Zahlungssystem von Lionline in Übereinstimmung mit dem deutschen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) betrieben wurde.

Welche Bedenken gibt es hinsichtlich der Beschäftigungspraktiken von Löwen Play?
Zu den Bedenken gehören eine mögliche nicht angemeldete Beschäftigung, die Einhaltung der steuerlichen Pflichten und die Transparenz hinsichtlich des Betriebsstatus von Lionline nach der Auflösung.

Welche Auswirkungen haben die Ergebnisse dieser Untersuchung auf die Glücksspielbranche?
Die Ergebnisse könnten aufgrund des großen Markteinflusses von Löwen Play und der möglichen Verstöße gegen die Vorschriften erhebliche Auswirkungen auf die Branchenstandards und den Verbraucherschutz haben.

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Mit fast 30 Jahren Erfahrung in Unternehmensdienstleistungen und investigativem Journalismus leite ich TRIDER.UK, spezialisiert auf tiefgehende Recherchen in den Bereichen Gaming und Finanzen. Als Herausgeber von Malta Media biete ich fundierte investigative Berichterstattung über die iGaming- und Finanzbranche.