Ygam meldet mehr Wirkung bei Prävention von Glücksspielschäden Jugendlicher

Ygam reports stronger impact as youth gambling harm prevention expands

Ygam hat eine deutliche Ausweitung der Reichweite und der messbaren Wirkung seiner Arbeit zur Prävention von Glücksspielschäden bei Kindern und Jugendlichen vermeldet. Der aktuelle Wirkungsbericht für den Zeitraum 2025/26 hebt die Rolle von Aufklärung, Fachausbildung und frühzeitiger Intervention bei der Bekämpfung von Schäden durch Gaming und Glücksspiel hervor. Die britische Wohltätigkeitsorganisation gab an, im Berichtsjahr schätzungsweise 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche erreicht zu haben, womit sich die kumulierte Reichweite seit 2020 auf über 7 Millionen erhöht hat.

Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung von Präventionsstrategien, die darauf abzielen, Kinder, Familien und vertrauenswürdige Erwachsene mit praktischem Wissen auszustatten, bevor sich Bedenken zu ernsteren Schwierigkeiten entwickeln. Die Arbeit von Ygam basiert auf Aufklärung, Schutzmaßnahmen, Forschung und wissenschaftlichen Erkenntnissen, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf liegt, sicherzustellen, dass Fachkräfte, die regelmäßig mit jungen Menschen zu tun haben, potenzielle Warnsignale erkennen und angemessen reagieren können.

Ausbau von Prävention und frühzeitiger Intervention

Die neuesten Ergebnisse stellen einen weiteren wesentlichen Schritt in der Entwicklung von Ygam als präventionsorientierte Organisation dar. Im Berichtsjahr absolvierten mehr als 11.000 Fachkräfte eine Ygam-Schulung. Darunter waren fast 3.700 Lehrkräfte und Jugendbetreuer sowie Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen und anderen Bereichen, in denen sie Betreuungs- und Einflussaufgaben wahrnehmen.

Auch mehr als 100.000 Studierende wurden in die von der Organisation für das Jahr gemeldete Reichweite einbezogen. Diese breitere Abdeckung spiegelt einen Ansatz wider, der über die traditionelle schulische Bildung hinausgeht und anerkennt, dass Risiken im Zusammenhang mit Glücksspiel und Gaming in verschiedenen Lebensphasen junger Menschen auftreten können.

Der jüngste Bericht der Organisation legt besonderen Wert auf messbare Ergebnisse und nicht nur auf die Reichweite. Ygam erklärte, dass seine Auswertungen Verbesserungen beim Wissen, den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen der Teilnehmer zeigen, wobei diese Fortschritte anschließend die berufliche Praxis und Schutzmaßnahmen beeinflussen.

Schulungen führen zu Veränderungen in der beruflichen Praxis

Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts ist, dass 92 % der Teilnehmer angaben, sich nach Abschluss der Ygam-Schulung besser gerüstet zu fühlen, um Glücksspielschäden bei Jugendlichen zu erkennen und darauf zu reagieren. Unter Lehrkräften und Jugendbetreuern gaben 95 % an, dass die Schulung ihre Fähigkeit verbessert habe, Anzeichen von Schäden durch Gaming und Glücksspiel zu erkennen.

Die längerfristigen Ergebnisse liefern zusätzlichen Kontext. Innerhalb eines Jahres nach der Teilnahme an einem Workshop hatten 67 % der im Bildungsbereich tätigen Teilnehmer Aufklärung zu Gaming und Glücksspiel in ihre Lehrpläne oder Unterrichtskonzepte integriert. Unterdessen berichteten 69 % der Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen, dass sie neue Richtlinien oder Schutzmaßnahmen in ihren Organisationen eingeführt hätten.

Bei Fachkräften, die Kinder in Pflegeeinrichtungen betreuen, lag dieser Anteil sogar noch höher. Ygam berichtete, dass 75 % das Gelernte innerhalb eines Jahres nach der Teilnahme an einem Workshop in ihren Interaktionen mit Jugendlichen angewendet hatten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Schulungen der Wohltätigkeitsorganisation darauf abzielen, dauerhafte Veränderungen im beruflichen Verhalten zu fördern, anstatt mit dem Abschluss einer einzelnen Schulungseinheit zu enden.

Eltern bleiben ein wichtiger Bestandteil der Prävention

Die Ergebnisse von Ygam stellen zudem Eltern und Betreuer in den Mittelpunkt ihrer Präventionsstrategie. Die Wohltätigkeitsorganisation berichtete, dass 93 % der Eltern, die an ihren Schulungen teilgenommen hatten, angaben, Anzeichen für Schäden durch Gaming und Glücksspiel bei Jugendlichen besser erkennen zu können. Weitere 88 % gaben an, das Gelernte innerhalb eines Jahres nach der Teilnahme an einem Workshop im Umgang mit Jugendlichen angewendet zu haben.

Gleichzeitig stellt der Bericht eine anhaltende Kluft zwischen der elterlichen Unterstützung für Präventionsaufklärung und dem Bewusstsein dafür fest, ob Kinder diese tatsächlich erhalten. Eine Untersuchung von Ygam ergab, dass 91 % der Eltern Unterricht zu den Gefahren des Spielens in der Schule befürworteten, während 83 % Unterricht zu den Gefahren des Glücksspiels unterstützten. Allerdings gaben nur 40 % an, zu wissen, dass ihr Kind eine solche Aufklärung erhalten hatte.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Präventionsaufklärung weiterhin hoch ist, während der Zugang zu und die Sichtbarkeit solcher Programme nach wie vor variieren können. Für politische Entscheidungsträger, Schulen und Jugendorganisationen unterstreichen die Ergebnisse den potenziellen Wert einer einheitlicheren und leichter zugänglichen, altersgerechten Aufklärung.

Das Gaming- und E-Sport-Programm erweitert den Ansatz

Ygam weitet seine Arbeit durch sein Gaming- und E-Sport-Programm auch über die glücksspielspezifische Aufklärung hinaus aus. Das im April 2025 gestartete Programm konzentriert sich auf die mit Gaming und E-Sport verbundenen Risiken und Chancen und unterstützt gleichzeitig junge Gamer, Eltern, Betreuer und Fachkräfte, die mit Jugendlichen arbeiten.

Laut dem aktuellen Wirkungsbericht hat das Programm bereits mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche erreicht. Seine Entwicklung spiegelt den zunehmend vernetzten Charakter der digitalen Unterhaltung wider, in der Gaming-Umgebungen In-Game-Käufe, virtuelle Währungen, Werbung, soziale Interaktion und andere Funktionen beinhalten können, die ein stärkeres Bewusstsein für Schutzmaßnahmen erfordern.

Die Ausweitung des Programms spiegelt auch die umfassendere Haltung von Ygam wider, dass Prävention auf neu auftretende digitale Risiken reagieren sollte, anstatt Glücksspiel und Gaming als völlig getrennte Bereiche zu behandeln.

Stärkere Betonung von Evidenz und gelebter Erfahrung

Forschung und Evaluation stehen weiterhin im Mittelpunkt des Ansatzes von Ygam. Die Wohltätigkeitsorganisation gab bekannt, dass sie mit akademischen Einrichtungen wie der University of Birmingham, der University of Plymouth, der Loughborough University und der Bournemouth University zusammenarbeitet und dabei mit mehr als 20 Universitäten in ganz Großbritannien in Kontakt steht.

Ygam hat zudem die Einbindung von gelebter und aktueller Erfahrung durch seinen Beirat für gelebte Erfahrung (Lived Experience Advisory Panel) und seinen Jugendbeirat (Youth Advisory Panel) weiter ausgebaut. Die Organisation erklärt, dass diese Perspektiven mit Forschung und Programmevaluierung kombiniert werden, um sicherzustellen, dass Präventionsmaßnahmen die Erfahrungen und Bedürfnisse der Gemeinschaften widerspiegeln, die sie unterstützen sollen.

Dieses evidenzbasierte Modell gewinnt zunehmend an Bedeutung, da politische Entscheidungsträger nach Maßnahmen suchen, die praktische Ergebnisse nachweisen können. Im breiteren regulatorischen Umfeld Großbritanniens schuf die im April 2025 in Kraft getretene gesetzliche Glücksspielabgabe einen neuen Finanzierungsrahmen für Forschung, Prävention und Behandlung von glücksspielbedingten Schäden. Die Regierung gibt an, dass 30 % der Abgabenmittel für die Prävention vorgesehen sind.

Ygam stärkt sein Fachnetzwerk

Die Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation geht über einzelne Workshops hinaus und erstreckt sich auf ihr Alumni-Netzwerk, das mittlerweile mehr als 14.000 Mitglieder zählt. Das Netzwerk bringt Pädagogen, Jugendarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen, Verantwortliche für Kinderschutz und Fachkräfte aus den Gemeinden zusammen, mit dem Ziel, Wissen zu bewahren und Präventionsmaßnahmen langfristig zu stärken.

Emily Tofield, Geschäftsführerin von Ygam, sagte:

„Dieser Bericht erfüllt alle, die mit Ygam verbunden sind, mit großem Stolz. Er verdeutlicht das Ausmaß der Wirkung von Ygam im vergangenen Jahr, doch es geht um weit mehr als nur Zahlen und Statistiken. Hinter jeder Zahl stehen Kinder und Jugendliche, die besser gerüstet sind, sich in einer zunehmend komplexen digitalen Welt zurechtzufinden, vertrauenswürdige Erwachsene, die sie mit größerer Zuversicht unterstützen können, und Gemeinschaften, die durch Aufklärung und Prävention gestärkt wurden.“

Die Geschäftsführerin betonte zudem, dass Bildung einen wichtigen Bestandteil eines umfassenderen Ansatzes im Bereich der öffentlichen Gesundheit bildet und dass Ygam durch den kontinuierlichen Einsatz von Forschung, Evidenz und Evaluation nicht nur beurteilen will, wie viele Menschen erreicht werden, sondern auch, welchen Unterschied die Programme bewirken.

Ein anhaltender Fokus auf messbare Prävention

Die Ergebnisse von Ygam für 2025/26 zeichnen das Bild einer Organisation, die sich zunehmend darauf konzentriert, neben einer breiten Reichweite auch Ergebnisse nachzuweisen. Die berichteten Veränderungen in der Lehrplanplanung, bei den organisatorischen Schutzmaßnahmen und im Umgang zwischen Fachkräften und Jugendlichen liefern Anhaltspunkte dafür, wie Präventionsschulungen die Praxis auch nach Beendigung der formellen Sitzungen beeinflussen können.

Die Ergebnisse weisen zudem auf Bereiche hin, in denen möglicherweise weiterer Handlungsbedarf besteht. Die starke Unterstützung der Eltern für die schulische Bildung führt noch nicht zu einem allgemeinen Bewusstsein dafür, dass Kinder diese Unterrichtseinheiten tatsächlich erhalten. Der Ausbau der Aufklärung zu Gaming und E-Sport unterstreicht ebenfalls die Notwendigkeit, dass Präventionsprogramme mit einer sich rasch wandelnden digitalen Umgebung Schritt halten müssen.

Fazit

Der jüngste Wirkungsbericht von Ygam stellt Prävention, Aufklärung und messbare Ergebnisse in den Mittelpunkt seiner fortlaufenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Reichweite von schätzungsweise 1,2 Millionen jungen Menschen in einem einzigen Berichtsjahr und mehr als 7 Millionen seit 2020 zeugt von einer beträchtlichen Größenordnung, doch die übergeordnete Bedeutung des Berichts liegt in den beschriebenen Veränderungen hinsichtlich des Selbstvertrauens der Fachkräfte, der Bildungsangebote und der Schutzmaßnahmen.

Der zunehmende Fokus der Organisation auf Forschung, gelebte Erfahrungen und langfristige Evaluation deutet zudem auf einen umfassenderen Wandel hin zu Präventionsstrategien hin, die darauf abzielen, einen dauerhaften Nutzen nachzuweisen, anstatt sich ausschließlich auf Teilnehmerzahlen zu stützen. Mit seinem Gaming- und E-Sport-Programm, das bereits mehr als 50.000 junge Menschen erreicht, und seinem Alumni-Netzwerk mit über 14.000 Mitgliedern baut Ygam die Infrastruktur rund um seine Präventionsarbeit in einer Zeit aus, in der sich das digitale Verhalten ständig weiterentwickelt.

Für die Präventionslandschaft im Vereinigten Königreich wird die zentrale Frage sein, ob evidenzbasierte Aufklärung weiterhin die Menschen erreichen kann, die sie am dringendsten benötigen, und sich gleichzeitig an neue Formen der digitalen Interaktion anpassen kann. Die jüngsten Ergebnisse von Ygam deuten auf bedeutende Fortschritte hin, machen aber auch deutlich, dass die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Schulen, Familien, Fachkräften, Forschern und öffentlichen Stellen weiterhin wichtig sein wird, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Ygam?
Ygam ist eine britische Wohltätigkeitsorganisation, die sich darauf konzentriert, durch Aufklärung, Schulungen, Forschung und Präventionsprogramme Schäden im Zusammenhang mit Gaming und Glücksspiel bei Kindern und Jugendlichen zu verhindern.

Wie viele junge Menschen hat Ygam im Berichtsjahr 2025/26 erreicht?
Ygam gab für das Berichtsjahr 2025/26 eine geschätzte Reichweite von 1,2 Millionen Kindern und Jugendlichen an.

Wie viele Menschen hat Ygam seit 2020 erreicht?
Ygam gab an, dass die kumulierte Reichweite seit 2020 mehr als 7 Millionen Kinder und Jugendliche betragen hat.

Wie viele Fachkräfte haben eine Ygam-Schulung absolviert?
Mehr als 11.000 Fachkräfte haben im letzten Berichtsjahr eine Ygam-Schulung absolviert, darunter fast 3.700 Lehrkräfte und Jugendbetreuer.

Hat die Ygam-Schulung die berufliche Praxis verändert?
Ygam berichtete, dass 67 % der Teilnehmer aus dem Bildungsbereich die Aufklärung über Gaming und Glücksspiel innerhalb eines Jahres in Lehrpläne oder Unterrichtskonzepte integriert hatten, während 69 % der Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen neue Richtlinien oder Schutzmaßnahmen eingeführt hatten.

Was berichteten Lehrer und Jugendarbeiter nach der Schulung?
Ygam gab an, dass 95 % der Lehrer und Jugendarbeiter angaben, nach der Schulung Anzeichen für Schäden durch Gaming und Glücksspiel erkennen zu können.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Präventionsarbeit von Ygam?
Eltern und Erziehungsberechtigte werden in den Präventionsansatz von Ygam einbezogen. Die Organisation berichtete, dass 93 % der teilnehmenden Eltern angaben, Anzeichen für Schäden durch Gaming und Glücksspiel bei Jugendlichen erkennen zu können.

Wann hat Ygam sein Gaming- und E-Sport-Programm ins Leben gerufen?
Ygam startete sein Gaming- und E-Sport-Programm im April 2025. Zum Zeitpunkt des Wirkungsberichts 2025/26 hatte die Initiative bereits mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche erreicht.

Wie groß ist das Alumni-Netzwerk von Ygam?
Ygam gab an, dass sein Alumni-Netzwerk mehr als 14.000 Mitglieder umfasst, darunter Pädagogen, Jugendarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen, Verantwortliche für Kinderschutz und Fachkräfte aus dem kommunalen Bereich.

Warum ist präventive Aufklärung wichtig?
Präventive Aufklärung kann vertrauenswürdigen Erwachsenen helfen, Warnzeichen früher zu erkennen und eine sicherere Entscheidungsfindung zu unterstützen, bevor sich Bedenken weiter verschärfen. Der Bericht von Ygam stellt Aufklärung als einen Bestandteil eines umfassenderen Ansatzes im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Prävention und Schadensminderung dar.

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