Kansspelautoriteit warnt vor Glücksspiel bei Minderjährigen und jungen Erwachsenen

Die niederländische Glücksspielaufsichtsbehörde Kansspelautoriteit (KSA) hat neue Erkenntnisse darüber veröffentlicht, wie Minderjährige und junge Erwachsene mit Glücksspielen in Berührung kommen und nach Erreichen des gesetzlichen Mindestalters mit dem Spielen beginnen. Drei separate Studien zeigen, dass junge Menschen bereits mit Glücksspielen vertraut sein können, bevor sie gesetzlich dazu berechtigt sind, während ein erheblicher Anteil der neu registrierten Spieler kurz nach Vollendung des 18. Lebensjahres in den legalen Online-Markt einsteigt.
Die Erkenntnisse liefern der Aufsichtsbehörde zusätzliche Informationen für ihre Überlegungen, wie junge Menschen besser vor den mit Glücksspielen verbundenen Risiken geschützt werden können. Die Untersuchung befasst sich mit den Wegen, über die Minderjährige mit Glücksspielen in Berührung kommen, dem Verhalten von 18- bis 24-Jährigen in den ersten drei Monaten bei einem lizenzierten Online-Glücksspielanbieter sowie dem Glücksspielverhalten von Schülern an niederländischen Berufsschulen.
Die KSA veröffentlichte die zusammengefassten Ergebnisse am 20. August 2026. Die Untersuchung legt nicht nahe, dass jeder junge Mensch, der mit Glücksspielen in Berührung kommt, problematisches Verhalten entwickelt. Vielmehr unterstreicht sie, wie wichtig es ist, zu verstehen, wie eine frühe Konfrontation und soziale Normalisierung die Einstellung zum Glücksspiel im späteren Leben beeinflussen können.
Glücksspiele können schon vor Erreichen des gesetzlichen Mindestalters vertraut werden
Eine der Studien untersuchte, wie junge Menschen vor Vollendung des 18. Lebensjahres mit Glücksspielen in Berührung kommen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dies durch legale Glücksspielprodukte geschehen kann, die zwar nicht für Minderjährige bestimmt sind, diese aber indirekt erreichen können.
Zu den in der Studie identifizierten Beispielen gehören Eltern, die Rubbellose für ihre Kinder kaufen, sowie ältere Freunde oder Verwandte, die Minderjährigen die Nutzung eines Online-Glücksspielkontos gestatten. Diese Situationen können junge Menschen an Glücksspiele heranführen, ohne dass sie diese Aktivität notwendigerweise als Glücksspiel im formellen oder potenziell riskanten Sinne betrachten.
Auch das soziale Umfeld scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Die Untersuchung der Ksa ergab, dass Aktivitäten wie das Pokerspielen mit Freunden oder das gemeinsame Platzieren von Sportwetten von jungen Menschen als gewöhnliche Gruppenunterhaltung angesehen werden können.
Diese Unterscheidung ist aus regulatorischer Sicht wichtig. Eine Aktivität, die als ungezwungene Unterhaltung dargestellt wird, wird von jungen Menschen möglicherweise nicht sofort als etwas erkannt, das mit finanziellen oder verhaltensbezogenen Risiken verbunden ist.
Die Untersuchung deutet zudem darauf hin, dass manche junge Menschen das alleinige Glücksspiel oder die Nutzung eines illegalen Glücksspielanbieters als Anzeichen dafür betrachten, dass das Glücksspielverhalten problematisch werden könnte. Dies deutet darauf hin, dass das Risikobewusstsein bei jungen Menschen nicht unbedingt fehlt. Vielmehr kann ihre Wahrnehmung dessen, was riskantes Verhalten ausmacht, stark von den Umständen abhängen, unter denen das Glücksspiel stattfindet.
Viele neue Konten werden mit 18 eröffnet
Eine separate Studie untersuchte das Glücksspielverhalten von Personen im Alter von 18 bis 24 Jahren in den ersten drei Monaten nach der Registrierung bei einem legalen Online-Glücksspielanbieter.
Laut der Ksa gehörten 41 % der neuen Konten in dieser Altersgruppe 18-Jährigen. Viele dieser Konten wurden am oder kurz nach dem 18. Geburtstag des Spielers eröffnet.
Das Ergebnis liefert einen klaren Hinweis darauf, dass das Erreichen der Volljährigkeit einen wichtigen Übergangspunkt für die Teilnahme am Glücksspiel darstellen kann. Bei einigen jungen Erwachsenen scheint der legale Zugang relativ schnell mit einer Registrierung bei einem Online-Anbieter einherzugehen.
Gleichzeitig ergab die Untersuchung, dass 18-Jährige im Durchschnitt die niedrigsten Einsätze innerhalb der untersuchten Altersgruppe tätigten. Diese Unterscheidung ist bedeutsam, da der hohe Anteil an neuen Konten bei den 18-Jährigen nicht automatisch mit den höchsten Ausgaben einhergeht.
Die Daten zeichnen daher ein differenzierteres Bild des Glücksspiels bei jungen Erwachsenen. Eine Registrierung kurz nach Erreichen des gesetzlichen Mindestalters ist bei neuen Konten zwar üblich, doch die von diesen jüngsten Teilnehmern eingesetzten Beträge waren vergleichsweise gering.
Casinospiele waren weiter verbreitet als Sportwetten
Die Studie liefert zudem eine bemerkenswerte Abweichung von früheren Beobachtungen darüber, wie junge Erwachsene mit dem Glücksspiel beginnen.
Frühere Berichte der Ksa hatten darauf hingedeutet, dass Sportwetten als Einstieg in andere Formen des Glücksspiels dienen könnten. In der aktuellen Untersuchung wurde dieses Muster bei den untersuchten 18- bis 24-jährigen Teilnehmern jedoch nicht beobachtet.
Stattdessen begann die Mehrheit der jungen Erwachsenen in der Studie mit Casinospielen.
Das bedeutet nicht, dass Sportwetten für jüngere Spieler an Bedeutung verloren haben. Vielmehr zeigen die Ergebnisse, dass der Einstieg in das Glücksspiel je nach Gruppe und im Laufe der Zeit variieren kann. Das Verständnis dieser Unterschiede ist für Regulierungsbehörden wichtig, da Präventionsmaßnahmen möglicherweise mehr als eine Art von Glücksspielaktivität berücksichtigen müssen.
Die Ergebnisse zeigen auch, warum Annahmen über das Glücksspielverhalten junger Menschen anhand aktueller Erkenntnisse überprüft werden müssen. Das erste Glücksspielprodukt, das ein Spieler nutzt, der gerade erst volljährig geworden ist, muss nicht unbedingt dasselbe Produkt sein, das später mit einer häufigeren Teilnahme in Verbindung gebracht wird.
MBO-Studie verdeutlicht anhaltende Glücksspielkontakte bei Minderjährigen
Die dritte Studie konzentrierte sich auf Schüler, die an MBO-Berufsbildungsprogrammen in den Niederlanden teilnehmen. Sie ergab, dass Glücksspiel unter Minderjährigen in dieser Bevölkerungsgruppe nach wie vor verbreitet ist.
Die Ksa berichtete, dass 68 % der befragten MBO-Schüler angaben, nicht zu spielen. Gleichzeitig gaben 28 % der minderjährigen Schüler an, im vergangenen Jahr gespielt zu haben.
Als häufigste Formen wurden Rubbellose, Bingo und Spielautomaten identifiziert. Wichtig ist, dass die Untersuchung darauf hindeutete, dass das Glücksspiel unter diesen Minderjährigen hauptsächlich mit physischen Produkten und Spielstätten in Verbindung stand und weniger mit Online-Glücksspielen.
Diese Erkenntnis fügt der breiteren Diskussion rund um den Jugendschutz eine weitere Dimension hinzu. Während Online-Glücksspiele aufgrund ihrer Zugänglichkeit und der Schnelligkeit des Spielablaufs erhebliche regulatorische Aufmerksamkeit erhalten, deuten die Forschungsergebnisse darauf hin, dass physische Glücksspielprodukte weiterhin eine Rolle in den Erfahrungen einiger Minderjähriger spielen.
Die Zahlen sollten zudem im Kontext der untersuchten Population interpretiert werden. Die Ergebnisse beziehen sich auf die befragten MBO-Schüler und sollten nicht als Maßstab für alle niederländischen Minderjährigen herangezogen werden. Dennoch liefern sie der Ksa zusätzliche Belege dafür, wie Glücksspiele für junge Menschen über Offline-Kanäle zugänglich bleiben können.
Soziale Normalisierung ist ein zentrales regulatorisches Anliegen
In allen drei Studien taucht immer wieder das Thema der Normalisierung des Glücksspiels auf. Die Untersuchungen zeigen, dass manche junge Menschen durch Familienmitglieder, Freunde oder andere soziale Umfelder mit Glücksspielen in Berührung kommen, in denen diese Aktivität als relativ alltäglich angesehen wird.
Die Normalisierung allein bedeutet noch nicht, dass eine Person spielspezifische Probleme entwickeln wird. Sie kann jedoch beeinflussen, wie junge Menschen die Aktivität und die damit verbundenen Risiken wahrnehmen.
Wenn Glücksspiel in einem vertrauten sozialen Umfeld eingeführt wird, assoziiert ein Jugendlicher es zunächst möglicherweise eher mit Unterhaltung, Freundschaft oder familiären Aktivitäten als mit finanziellen Risiken. Dies kann es erschweren, zwischen gelegentlicher Teilnahme und Verhalten zu unterscheiden, das schädlich werden könnte.
Für die Regulierungsbehörden entsteht dadurch eine Herausforderung im Bereich der Prävention, die über den Zeitpunkt hinausgeht, an dem eine Person ein Online-Konto eröffnet. Der Schutz junger Menschen erfordert möglicherweise auch, dass den Umgebungen Aufmerksamkeit geschenkt wird, in denen sie erstmals mit Glücksspiel in Berührung kommen.
Online-Glücksspiele bleiben ein wichtiger Bereich des Spielerschutzes
Die Ergebnisse stehen vor dem Hintergrund einer strengeren niederländischen Glücksspielpolitik. Die Niederlande haben die Anforderungen schrittweise verschärft, um ein sichereres Spielverhalten zu fördern und die Spieler vor übermäßigem Spielverhalten zu schützen.
Zu den Aufgaben der Ksa gehören die Überwachung lizenzierter Anbieter und die Durchsetzung der Glücksspielvorschriften. Ihr Regulierungsansatz legt zudem großen Wert auf den Spielerschutz und die Prävention von glücksspielbedingten Schäden.
Für junge Erwachsene ist der Übergang mit Vollendung des 18. Lebensjahres besonders wichtig, da die gesetzliche Spielberechtigung schnell zum Zugang zu Online-Glücksspieldiensten führen kann. Die neuesten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Anbieter und Regulierungsbehörden daher mit einem engen Zeitfenster konfrontiert sind, in dem neu spielberechtigte Spieler in den legalen Markt eintreten können.
Die Erkenntnis, dass viele Konten um den 18. Geburtstag herum eröffnet werden, könnte dazu anregen, dem Verhalten von Spielern in der Anfangsphase noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Gleichzeitig unterstreichen die relativ niedrigen durchschnittlichen Einsätze bei 18-Jährigen, wie wichtig es ist, zwischen der Registrierung und schädlichem Glücksspiel zu unterscheiden.
Die Regierungspolitik zielt auf einen stärkeren Schutz ab
Die Ergebnisse der Ksa stehen auch im Einklang mit einer allgemeineren politischen Ausrichtung in den Niederlanden, die den Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen vor glücksspielbedingten Schäden stärker in den Vordergrund rückt.
Die niederländische Regierung hat bereits Pläne für weitere Einschränkungen des Online-Glücksspiels skizziert, darunter Maßnahmen in Bezug auf Werbung, Boni und Einzahlungslimits. In der politischen Diskussion geht es zunehmend darum, das Potenzial für glücksspielbedingte Schäden zu verringern, anstatt sich ausschließlich auf die Eigenverantwortung zu verlassen.
Die Ksa erklärte, sie werde weiterhin prüfen, welche zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen erforderlich sein könnten. Im Rahmen der mehrjährigen Agenda zum Schutz vor Glücksspielschäden arbeitet sie mit dem zuständigen Ministerium zusammen.
Zukünftige Maßnahmen müssen verschiedene Faktoren in Einklang bringen, darunter den legalen Zugang für Erwachsene, einen wirksamen Altersschutz und die Prävention schädlichen Verhaltens. Die neuesten Forschungsergebnisse belegen, dass sich diese Überlegungen nicht allein auf das Online-Glücksspiel beschränken lassen.
Was die Ergebnisse für die Anbieter bedeuten könnten
Lizenzierte Glücksspielanbieter werden wahrscheinlich weiterhin ein wichtiger Bestandteil des umfassenden Schutzrahmens bleiben. Die Altersüberprüfung ist eine grundlegende Voraussetzung für reguliertes Glücksspiel, doch die neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass der Kontakt mit Glücksspielen bereits vor Erreichen des gesetzlichen Mindestalters und außerhalb des direkten Umfelds des Anbieters stattfinden kann.
Das bedeutet, dass der regulatorische Schutz möglicherweise über mehrere Phasen hinweg greifen muss. Die erste besteht darin, Minderjährigen den Zugang zu Glücksspielangeboten zu verwehren. Die zweite besteht darin, sicherzustellen, dass neu volljährige Erwachsene bei ihren ersten Schritten angemessenen Schutzmaßnahmen unterliegen. Die dritte besteht darin, potenziell riskantes Verhalten zu erkennen, bevor es zu schwerwiegenderen Schäden führt.
Die Ergebnisse unterstreichen zudem die Bedeutung von Informationen zum verantwortungsvollen Glücksspiel, die für junge Erwachsene verständlich sind. Eine Kommunikation, die sich an 18-Jährige richtet, die gerade erst Zugang zum legalen Markt erhalten haben, muss möglicherweise auf die spezifischen Umstände der erstmaligen Teilnahme eingehen, anstatt sich nur auf allgemeine Warnungen zu stützen.
Ein umfassenderer Blick auf den Schutz von Jugendlichen vor Glücksspiel
Die drei Studien vermitteln zusammen ein umfassenderes Bild des Glücksspiels unter Jugendlichen in den Niederlanden. Sie zeigen, dass der Kontakt zum Glücksspiel über familiäre und soziale Beziehungen zustande kommen kann, dass auf den legalen Zugang schnell eine Online-Registrierung folgen kann und dass physische Glücksspielangebote bei einigen Minderjährigen nach wie vor eine Rolle spielen.
Gleichzeitig stützen die Ergebnisse nicht die vereinfachende Schlussfolgerung, dass junge Menschen, die mit Glücksspielen in Berührung kommen, zwangsläufig Glücksspielprobleme entwickeln. Die Forschung deutet vielmehr auf einen komplexen Zusammenhang zwischen der Konfrontation mit Glücksspielen, sozialen Einstellungen, dem Alter, der Art des Glücksspiels und dem individuellen Verhalten hin.
Diese Unterscheidung ist wichtig für eine verantwortungsvolle Berichterstattung und Politikgestaltung. Eine wirksame Regulierung sollte auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und angemessenen Schutzmaßnahmen beruhen und nicht auf Verallgemeinerungen über alle jungen Menschen.
Fazit
Die neuesten Forschungsergebnisse der Kansspelautoriteit rücken den frühen Kontakt mit Glücksspielen und den Übergang zur legalen Teilnahme fest in den Mittelpunkt der niederländischen Regulierungsdebatte. Die Erkenntnisse deuten darauf hin, dass manche junge Menschen bereits vor Vollendung des 18. Lebensjahres mit Glücksspielen in Berührung kommen, häufig durch ihr soziales Umfeld und physische Glücksspielprodukte. Sobald der legale Zugang möglich ist, werden viele neue Konten bei den 18- bis 24-Jährigen von Personen eröffnet, die gerade erst volljährig geworden sind.
Die Zahl von 41 % bei den 18-Jährigen ist besonders bemerkenswert, da sie verdeutlicht, wie unmittelbar nach Erreichen der gesetzlichen Spielberechtigung eine Online-Registrierung erfolgen kann. Die vergleichsweise niedrigen durchschnittlichen Einsätze dieser Spieler zeigen jedoch, warum die Registrierungszahlen nicht als Beleg für weit verbreitetes schädliches Glücksspiel interpretiert werden sollten.
Die MBO-Ergebnisse fügen ein weiteres wichtiges Element hinzu, indem sie zeigen, dass das Glücksspiel in physischen Spielstätten bei einigen Minderjährigen nach wie vor eine Rolle spielt. Zusammengenommen legen die Studien nahe, dass der Jugendschutz nicht durch eine einzige Maßnahme angegangen oder auf einen einzigen Glücksspielkanal beschränkt werden kann.
Für den niederländischen Glücksspielmarkt wird sich die nächste Phase wahrscheinlich zunehmend auf Prävention, Früherkennung und Schutzmaßnahmen für jüngere Menschen konzentrieren. Die Untersuchungen der Ksa liefern den politischen Entscheidungsträgern eine solidere Faktengrundlage für diese Arbeit und unterstreichen gleichzeitig die Notwendigkeit sorgfältiger, verhältnismäßiger Ansätze. Da die Niederlande ihren Glücksspielrahmen weiter stärken, dürfte der Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen auch weiterhin einer der zentralen Prüfsteine dafür sein, wie effektiv der regulierte Markt seine übergeordneten Verbraucherschutzziele erreichen kann.
Häufig gestellte Fragen
Was hat die Kansspelautoriteit über das Glücksspiel unter jungen Menschen festgestellt?
Die Kansspelautoriteit stellte fest, dass manche junge Menschen bereits vor dem 18. Lebensjahr mit Glücksspielen in Berührung kommen und dass Glücksspiel durch Familie, Freunde und soziale Aktivitäten zur Normalität werden kann.
Wie viele neue Konten in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen gehören 18-Jährigen?
Die Ksa berichtete, dass 41 % der neuen Konten in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen 18-Jährigen gehörten – dies ergab die Studie, die die ersten drei Monate nach der Registrierung untersuchte.
Geben 18-Jährige mehr Geld für Glücksspiele aus als ältere junge Erwachsene?
Nein. Die Studie ergab, dass 18-Jährige innerhalb der untersuchten Gruppe der 18- bis 24-Jährigen die niedrigsten durchschnittlichen Einsätze tätigten.
Welche Glücksspielprodukte nutzten junge Erwachsene zuerst?
Die jüngste Ksa-Studie ergab, dass die meisten jungen Erwachsenen in der Studie eher mit Casinospielen als mit Sportwetten begannen.
Wie kommen Minderjährige vor ihrem 18. Geburtstag mit Glücksspielen in Kontakt?
Die Untersuchung identifizierte eine indirekte Konfrontation durch legale Produkte, darunter Situationen, in denen Eltern Rubbellose kaufen oder ältere Freunde und Verwandte Online-Konten mit ihnen teilen.
Welche Rolle spielen soziale Aktivitäten beim Glücksspiel von Jugendlichen?
Die Studien deuten darauf hin, dass Glücksspiel als Gruppenaktivität dargestellt werden kann; Beispiele hierfür sind Poker unter Freunden und das gemeinsame Platzieren von Sportwetten.
Was ergab die Studie unter MBO-Schülern?
Die Studie ergab, dass 68 % der befragten MBO-Schüler angaben, nicht zu spielen, während 28 % der minderjährigen Schüler angaben, im vergangenen Jahr gespielt zu haben.
Welche Glücksspielaktivitäten waren unter den befragten Minderjährigen am häufigsten?
Rubbellose, Bingo und Spielautomaten wurden als die häufigsten Formen des Glücksspiels unter den befragten minderjährigen MBO-Schülern identifiziert.
War Online-Glücksspiel die Hauptform des Glücksspiels unter den befragten Minderjährigen?
Nein. Die MBO-Studie ergab, dass Glücksspiel unter minderjährigen Schülern hauptsächlich mit physischen Produkten und Spielstätten in Verbindung stand und weniger mit Online-Glücksspiel.
Wie wird die Kansspelautoriteit nun weiter vorgehen?
Die Ksa erklärte, sie werde weiterhin zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen prüfen und dabei im Rahmen der mehrjährigen Agenda zum Schutz vor Glücksspielschäden mit dem zuständigen Ministerium zusammenarbeiten.
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